Xylit – sieht aus wie Zucker und schmeckt wie Zucker

Wer mag es nicht, ab und an in Süssigkeiten zu schwelgen. In der veganen Rohkost können wir uns ständig selbst verwöhnen mit frischem und getrocknetem Obst, Nüssen und Samen. Über viele Jahre waren wir aber an andere Süssigkeiten gewöhnt, wie Schokolade, Torten, Kuchen, Eis, Desserts und vieles mehr. Damit wir nicht ganz darauf verzichten müssen, gibt es in der RohKostKüche viele leckere und süsse Alternativen. Um meine Zähne und meine Figur zu schonen, benutze ich hauptsächlich Xylit. Reinen Zucker gibt es in meinem Haushalt nicht mehr. Ich gebe ehrlich zu, Xylit ist keine schöne Bezeichnung für diese Art der Verführung.

Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff. Es sieht aus wie Zucker und schmeckt wie Zucker. Es wird hauptsächlich aus der Rinde einiger Holzarten hergestellt, meistens aus der Rinde der Birke. Deshalb wird Xylit auch oft Birkenzucker genannt. Der Mensch produziert täglich selbst 5-15 gr Xylit in der Leber. Birkenzucker schützt die Zähne und ist dadurch anderen Süssungsarten vorzuziehen. Es soll sogar sehr gut für die Zähne sein. Xylit herzustellen ist sehr aufwendig, deshalb ist es immer noch sehr teuer.  In vielen meiner Rezepte verwende ich Xylit, weil es im Gegensatz zu Dattelmus weiss ist und meine Desserts oder Schokoladenkreationen farblich nicht verändert. Im allgemeinen gehe ich aber sehr sparsam damit um. Ich benutze seit 4 Jahren dieses Xylit aus Finnland. Ich bin damit sehr zufrieden. Wenn es mir für einige Rezepte zu grobkörnig ist, vermahle ich es zu einem feinem Puder in meinem Mixer. Es hat dann die gleiche Struktur wie Puderzucker.

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema Xylit.

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