Vogelmiere

Die Vogelmiere ist nicht nur ein Frischfutterzusatz für Vögel. Ihr wird schon immer ein hoher Wert als Heilpflanze zugeschrieben. Ihr Geschmack erinnert an frischen rohen Mais. Ihr Vitamin C Gehalt ist hoch und sie ist nicht so bitter wie zum Beispiel der Löwenzahn. Dafür breitet sie sich rasant schnell in Gärten aus. Wenn jemand die Heilwirkung dieser Pflanze nicht zu schätzen weiß, ist es für ihn nur lästiges Unkraut. Gesammelt und genutzt wird das ganze Heilkraut. Also die Blätter und Blüten.

Der Vogelmiere wird eine große Heilkraft bei rheumatischen Erkrankungen und der Schuppenflechte nachgesagt. Sie soll auch Gelenkschmerzen lindern. Selbst angelegte Umschläge helfen bei schlecht heilenden Wunden oder Abszessen sehr gut. Hierfür musst Du das frische Kraut ordentlich zerquetschen und in ein Tuch legen.  Dieses legst Du dann auf die Wunden. Du kannst die Pflanze auch im Smoothie oder als Tee verwenden. Der Tee kann aus getrockneten und aus frischen Blüten und Blättern hergestellt werden. Er hilft vor allem dabei, den Stoffwechsel anzuregen. Ferner kann er rheumatische Beschwerden lindern oder die Genesung während einer Atemwegsinfektion unterstützen. Ich liebe die Vogelmiere besonders im Smoothie. Du kannst sie auch wie Petersilie in den Kräuterquark oder in die Suppe schnipseln.

Vorsicht ist aber beim Pflücken geboten, damit man sie nicht mit der Wolfsmilch verwechselt. Die Wolfsmilch sieht ihr ähnlich, ist aber giftig. Es gibt allerdings ein ganz einfaches Merkmal, an dem Du die Vogelmiere immer erkennst. Um zu überprüfen ob es Vogelmiere ist oder nicht, pflücke einen Stengel und brich den Stengel ganz vorsichtig in der Mitte. Wenn es Vogelmiere ist, befindet sich im Stengel ein elastischer zart grüner Faden. Ähnlich wie eine Sehne. Er ist elastisch wie Gummi. Deshalb wird sie auch manchmal als Hühnerdarm bezeichnet. Dieses Merkmal hat die Wolfsmilch nicht. Auch läuft bei der Wolfsmilch, wie der Name schon sagt, eine weisse milchige Flüssigkeit an der gebrochenen Stelle aus.

Die Vogelmiere ist in Mittel – und Nordeuropa zu Hause. Du findest sie das ganze Jahr über. Sie überlebt sogar frostige Temperaturen.

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