veganes glutenfreies brot – gebacken

Nächste Woche bin ich zu einem veganen Brunch bei einer lieben Freundin eingeladen worden. Jeder sollte wenn möglich etwas Leckeres mitbringen. Zuerst dachte ich an Rohkostbrot. Für soviel Leute Rohkostbrot herzustellen ist allerdings sehr aufwendig. Ich besitze nur den kleinen Dehydrator von Excalibur. Ich glaube mit einem guten veganen und glutenfreien Brot bin ich hier besser beraten. Dafür werde ich  zusätzlich noch einige rohköstliche Aufstriche zubereiten. Und wenn die Zeit es zulässt, „backe“ ich auch noch eine rohköstliche Apfeltorte zu.

Glutenfrei, laktosefrei, vegan, alkoholfrei, rohköstlich, Paleo, vegetarisch und viele andere neuen Begriffe sind in den letzten Jahren in der Ernährung aktuell. Von vielen belächelt und von einigen wenigen sehr ernst genommen,  haben sie den Blick auf unsere Lebensmittel verändert. Ich selbst habe mich nie als jemand wahrgenommen, der Gluten und Laktose nicht vertragen würde. Nachdem ich mich darüber informiert und Mehl und Milch aus meiner Ernährung gestrichen habe, fiel mir nach kurzer Zeit auf, dass ich keinen Blähbauch mehr bekomme. Das klassische Bäckerbrot ist sehr lecker. Keine Frage. Nur mit Butter und etwas Salz war es früher immer eine Gaumenfreude. Allerdings hatte ich danach meist Sodbrennen und oft einen aufgeblähten Bauch. Heute esse ich nur noch Rohkostbrot. Sodbrennen kenne ich schon viele Jahre nicht mehr. In Vorbereitung auf den Brunch habe ich gestern dieses glutenfreie, vegane Brot ohne Treibmittel gebacken und mit einer Freundin probiert. Es war sehr schmackhaft und verursachte bei mir keine Bauchprobleme. Wieso betone ich extra, dass es ein veganes Brot ist? Ist Brot nicht immer vegan? Nein ist es nicht, denn als Backfett zum Ausbacken wird gelegentlich billiges Schweineschmalz genutzt. Sogar im Bio-Bereich. Das Backfett muss nicht deklariert werden. Viele Bäckereien nutzen Backmischungen mit zahlreichen Zusatzstoffen. Deren Herkunft ist durch die lange Produktionskette schwer zu ermitteln. Gelegentlich werden Brote auch mit Backferment angeboten. Backferment ist eine spezielle Form des Sauerteiges und wird auf der Basis von Bienenhonig kultiviert. Ein Brot selbst zu backen ist einfach und Ihr könnt selbst entscheiden was Ihr für Zutaten benutzt. Ausserdem ist der Duft von frischem Brot in der Wohnung ein Hochgenuss 🙂 Wenn Ihr also offen seid und neben Rohkostbrot auch mal ein Stück gebackenes Brot versuchen wollt, probiert dieses Rezept aus.

ZUTATEN
1 Tasse Kürbiskerne  gemahlen
1 Tasse Mandeln gemahlen
1 Tasse Buchweizen gemahlen oder Kichererbsen gemahlen
1/2 Tasse goldene Leinsamen gemahlen
1/2 Tasse Haferflocken ganz
1/2 Tasse Kürbiskerne ganz
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne ganz
3 EL Flohsamenschalen
3 EL Chiasamen
1 EL Oliven oder Rapsöl
2 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel gemahlen (optional)
etwas Süsse Deiner Wahl
3 Tassen Wasser

Die Kürbiskerne, die Mandeln, den Buchweizen und die Leinsamen könnt ihr alle zusammen im Hochleistungsmixer zu feinem Mehl vermahlen. Gebt das Mehlgemisch, allen anderen Zutaten und das Wasser anschließend in eine große Schüssel und verrührt alles gut mit einem großem Holzlöffel. Lasst den Teig jetzt für eine Stunde ruhen. Danach könnt Ihr den Teig in eine Kastenform geben oder einen Brotleib daraus formen. Legt den Brotlaib in Euren vorgeheizten Ofen auf Backfolie und backt das Brot ca. 1,5 Stunden bei 180 Grad Ober/Unterhitze.

Und? Hast Du dieses unglaublich leckere und gut bekömmliche Brot gebacken? Gib mir ein Feedback über das Kontaktformular. Über Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

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