Kerstin

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Wie alles begann

Vor 23 Jahren wurde ich zu einer Projektwoche zum Thema „Gesunde Ernährung“ in die Schule meines Sohnes eingeladen. Damals erschien gerade das Buch „Fit For Life“. Eine engagierte Lehrerin stellte es vor und bezog es in das Projekt ein. Für mich eine Sensation. Ich war von dem Buch und der Lehrerin begeistert. Seitdem interessierte ich mich erstmalig wirklich für meine Ernährung und wurde zur leidenschaftlichen Vegetarierin.

Später habe ich auch alle Milchprodukte weggelassen und ernährte mich überwiegend vegan. Gesundheitlich konnte ich mich stabilisieren. Erkältungen kannte ich nur noch aus früheren Zeiten.

Vor 5 Jahren bin ich durch Internetrecherche zu einer, für mich sehr neuen Ernährungsform gekommen – der veganen Rohkost. Ich habe unendlich viel Literatur und Internetbeiträge gelesen und war erstaunt, wie groß die Rohkostgemeinde schon war. Es klang alles logisch für mich. Lasse alles so natürlich wie möglich und alles wird besser. Muss sich doch die Natur nicht rechtfertigen. Sie ist nahezu perfekt.

Ich wurde zur begeisterten Rohköstlerin und entschied mich diesen Blog zu starten und regelmäßig neueste Rezepte und Informationen auf diesem Gebiet zu veröffentlichen.

Warum ich keine 100%ige Rohköstlerin mehr bin

Ich habe einfach angefangen und mich dabei sehr unter Druck gesetzt. Mein Ziel war es auf 100% Rohkost zu kommen. Schon Tee trinken wäre nicht mehr Rohkost. Heute weiss ich, dass das überhaupt nicht notwendig war.

Es ist keine leichte Umstellung, auf gekochtes Essen zu verzichten, gehen dem doch lange Gewohnheiten voraus. Eine 100%ige rohköstliche Ernährung in einen normalen Arbeitsalltag zu integrieren, ist verdammt schwer. Zumal man ständig Hunger hat, da rohes Obst, Gemüse und Salat sehr schnell verdaut werden und man nie richtig gesättigt ist. Es sei denn Du ernährst Dich von Gourmet Rohkost, dessen Hauptbestandteile hauptsächlich aus Nüssen, Mandeln, Datteln und Kokosöl bestehen. Um sie zu einem schmackhaften Gericht zusammenzustellen, wird oft püriert und getrocknet. Gerade das trocknen und keimen dauert sehr lange und bedarf einer langen Vorbereitungszeit. Das war mir zu kompliziert, zu teuer, zu fettreich und zu aufwendig.

Obgleich ich sehr gerne Obst und Gemüse so esse, wie sie von der Natur angeboten werden. Ich bin tatsächlich jemand der sehr oft und gern Möhrchen, Paprika, Äpfel und Sellerie pur aus der Hand isst.

Trotzdem stehen ab und an immer noch diese wunderbaren rohköstlichen Gerichte auf meinem Speiseplan. Nur nicht mehr mit diesem großen prozentualen Anteil. Wenn ich Zeit und Lust habe trockne ich auch mal wieder Rohkostbrot aber ich backe auch einfach ein gesundes Vollkornbrot schnell und einfach in meinem Ofen.

Die Rohkost war ein Versuch. Seit diesem Jahr koche ich wieder vegane Menüs und bin dabei viel zufriedener. Ich fühle mich einfach mehr gesättigt. Ich brauchte wohl diese 4 Jahre des Ausprobierens, um zu erkennen was gut für mich ist. Das soll nicht heissen, dass Rohkost nicht gut ist. Nur für mich war sie das nicht.

Ausserdem habe ich kein Gelübde abgelegt. Wann immer ich will kann ich ein Türchen öffnen. So wirst Du also auf meinem Blog auch vegane gekochte Gerichte, in Kombination mit rohköstlichen Gerichten finden. Das wichtigste für mich ist immer, so weit es geht vegan zu bleiben.

Beitrag: Ist eine 100%ige Rohkosternährung notwendig?

Warum unbedingt Vegan

Ein wichtiger Grund auf tierische Erzeugnisse zu verzichten ist es auch, das lebende Wesen zu schützen und zu respektieren. Ich möchte nicht, dass ein Tier wegen mir leidet. Soweit ich das vermeiden kann, versuche ich hier vernünftig zu sein. Überall wird es mir nicht gelingen. Wir alle befriedigen, oft auch unbewusst, Bedürfnisse mit tierischen Produkten. Das wird sich erst ändern, wenn das Tier vor dem Gesetz nicht mehr als Sache behandelt wird, sondern als lebendiges und fühlendes Wesen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist, weitgehend auf tierische Produkte zu verzichten.

Heute kann ich mir keine andere Art der Ernährung, als die vegane Ernährung mit einem großen Rohkostanteil mehr vorstellen. Meine Migräneanfälle haben sich reduziert und mein Hautbild hat sich enorm verbessert. Deshalb schreibe ich diesen Blog. Lasst euch inspirieren. Es gibt tolle vegane rohköstliche und vegane gekochte Rezepte.

Auch Brot, Milch, Kuchen und Desserts können vegan gekocht/ gebacken und rohköstlich hergestellt werden. Es ist so unendlich viel möglich, so man denn Lust und Zeit dazu hat. Ihr findet viele Rezepte auf meinem Blog von kompliziert bis einfach. Sucht Euch etwas aus und probiert. Niemand muss von jetzt auf gleich zum Veganer werden. Es ist Deine Entscheidung ob Du es versucht und wie viel Zeit Du Dir für dieses Experiment gibst.

Vielleicht gelingt es mir ja, den einen oder anderen aus seinem Trott heraus zu holen und zu etwas Neuem zu bewegen. Ihr werdet gesundheitlich profitieren und niemand muss mehr Kalorien zählen, um schlank zu bleiben.

Im November 2015 konnte ich die Ausbildung zum Raw Chef bei Boris Lauser absolvieren. Boris Lauser ist einer der bekanntesten deutschen Raw Chefs. Sein Buch Go raw – be alive!: So schmeckt gesund kann ich nur empfehlen. Über die Raw Food Academy von Boris kannst Du auch HIER einiges erfahren. Über ihn selbst auf seiner Seite.

Ich habe ausserdem im Jahr 2016 eine 1 jährige Wild- und Heilkräuterausbildung bei der bekannten Hamburger Kräuterexpertin und Heilpraktikerin Daniela Wolff absolviert.

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Über mich

Im normalen Leben arbeite ich als freie Künstler und Illustratorin. Ich beteilige mich an Ausstellungen im In – und Ausland und leite Workshops in diesem Bereich. Meine Arbeit wurde in mehreren Magazinen und Kunstbüchern vorgestellt. Gern könnt Ihr Euch auf meiner Webseite www.kerstinstephan.com informieren.

Scheinbar bin ich kein richtiger Teamplayer :-), da ich am liebsten alles allein mache. Nicht dass ich Niemandem etwas zutraue, ganz im Gegenteil. Ich bewundere die Leistungen anderer auf vielen Gebieten sehr. Aber ich bin sehr neugierig und unruhig und habe große Freude Neues zu lernen. So ist es auch bei dem Blog. Angefangen vom Schreiben der einzelnen Beiträge, dem Ausprobieren neuer Rezepte, dem Fotografieren der fertigen Gerichte, dem Erstellen kleiner Filme bis zum Gestalten und Bauen des Webblogs. Ich gebe nichts aus den Händen. Selbst die Suche nach Lösungen technischer Probleme zur Erstellung der Website macht Spass. Und Hilfe findet man überall im Netz. Und wenn gar nichts mehr geht, finde ich immer noch Hilfe bei meinem Sohn.

Alles Liebe
Eure Kerstin

HINWEISE
Ich bin keine Biochemikerin. Alles was Du hier in meinem Blog lesen kannst habe ich selbst erlesen,  recherchiert und ausprobiert. Ich vertraue ganz auf meine Gefühle und Erfahrungen.

Auf meinem Blog habe ich Affiliate-Links eingebaut. Das bedeutet, dass wenn Du auf verlinkte Produkte oder Werbung klickst und dort einkaufst, das Projekt ISSROH.DE davon profitiert und entsprechend weiter geführt werden kann.

Wenn Ihr Fragen oder Hinweise zu meinem Projekt habt, scheut Euch nicht mich anzuschreiben. Gern über die Kommentare oder eine Email an info(at)issroh.de