Schokoladencreme auf KirschKaltschale

Die Zeit der Süsskirschen geht so langsam dem Ende zu. Ab und an bekommt man noch einige, hier bei uns im „Alten Land“. Meist sind sie aber nicht mehr so schmackhaft und sehr weich. Überhaupt finde ich, Kirschen schmecken am besten frisch gepflückt vom Baum. Mit Erdbeeren geht es mir ähnlich. Sie schmecken am besten wenn sie noch nicht abgewaschen wurden und noch voll von Sonnenwärme durchzogen sind. Sicher, ungewaschen ist nicht so gut, zumal gerade auch im „Alten Land“ fleissig gespritzt wird.

Im Moment gibt es reichlich Sauerkirschen. Sie werden nach meinem Empfinden eher stiefmütterlich behandelt. Es gibt  viel weniger Sauerkirschbäume. Auf meinen Streifzügen durch die Felder sehe ich hauptsächlich Apfel- und Süsskirschenbäume. Ab und an komme ich auch an Pflaumen- bzw. Birnenbäumen vorbei. Sauerkirschen haben nicht so viel Fruchtzucker und sind daher viel effektiver für eine gute Figur. Ein guter Grund sie mehr in meine Ernährung mit einzubeziehen 😉

Kalte Fruchtsuppen passen ideal zu heissen Sommertagen. Ok, mit dem heiss ist das gerade nicht so wirklich wahr. Aber in den letzten 2 Tagen zeigte sich das Wetter schon mal etwas sommerlicher. Vielleicht kommt der Sommer ja doch noch mal zurück und dann ist so eine Kaltschale schon etwas feines. Ihr könnt diese Kaltschale natürlich auch aus jedem anderen Obst zubereiten. Die herbsüsse Schokocreme passt hier ideal zu den sauren Kirschen.

Laut Wikipedia enthalten Sauerkirschen die Vitamine A, B1, B2, C und E, sowie nennenswerte Mengen an Kalium und Folsäure.
Außerdem sollen Sauerkirschen in der Lage sein, den Harnsäurewert im Körper zu senken, indem sie die Ausscheidung ankurbeln. Dadurch und dank der entzündungeshemmenden Wirkung können Sauerkirschen in der Gichttherapie und bei Hyperurikämie eingesetzt werden. Auch bei Arthritis und anderen entzündungsbedingten Erkrankungen haben sich Sauerkirschen als wirksam erwiesen. Allgemein scheint das entzündungshemmende Potential der Sauerkirsche für einen positiven Nutzen im Rahmen der Bekämpfung von Gefäßerkrankungen zu sorgen. Speziell im Falle des sogenannten metabolischen Syndroms und damit bei abdomineller Fettleibigkeit, Bluthochdruck, niedrigem HDL-Cholesterin, Fettstoffwechselstörungen und Typ-2 Diabetes mellitus konnten vielversprechende Ergebnisse erzielt werden. Eine andere Studie deutet auf ein allgemein hohes Potential von Sauerkirschen zur Senkung von oxidativem Stress hin.

Sogar bei Schlafstörungen sollen Sauerkirschen oder deren Saft von großer Bedeutung sein, da sie eine reichhaltige Quelle von Melatonin sind. Melatonin reguliert den Schlaf-Wachrhythmus. Durch einen Mangel an Melatonin kann es zu entsprechendem Schlafmangel kommen. Die tägliche Zufuhr von Sauerkirschsaft wäre tatsächlich mal ein lohnendes Experiment für mich, ist doch mein Schlaf schon seit Jahren sehr unruhig und spärlich. Darüber muss ich noch genauer recherchieren.

ZUTATEN
400 ml Sauerkirschen püriert
3 EL Chiasamen
1 EL Xylit oder Süße Deiner Wahl

Schokocreme
1/2 Avocado
1 kleine Banane
3 Datteln
3 TL RohKostKakao
1 Prise schwarzes Hawai Salz – optional
1 Prise Vanille

Für die Kaltschale die entsteinten Kirschen im Hochleistungsmixer mit sehr wenig Wasser pürieren. Danach die Chiasamen und das Xylit dazu geben und nochmals gut pürieren. Die fertige Kaltschale bis zur Hälfte in Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

Für die Schokocreme alle Zutaten in den Hochleistungsmixer geben und zu einer cremigen Masse pürieren. Nimm die Gläser mit der Kaltschale aus dem Kühlschrank und füllt diese mit der Schokocreme auf. Eine kleine Kirsche obenauf und ein paar Schokostreusel aus eigener Herstellung als Dekoration geben dem ganzen noch den letzten Pfiff. Nochmals gut durchkühlen lassen und nach ca 1 Stunde könnt Ihr dieses Dessert geniessen.

Und, hast Du dieses Dessert ausprobiert? Wie ist es Dir gelungen? Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. Gern über mein Kontaktformular.

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