SauerkrautBrot

Brot ist für mich noch immer unverzichtbar. Heute gibt es schon sehr gute Rohkostbrote zu kaufen. Sie schmecken fantastisch und wenn man nicht aufpasst, kann man wirklich süchtig danach werden.  Wenn ich unterwegs bin kaufe ich mir manchmal so eine Packung. Die geniesse ich dann aber auch Stück für Stück.

Mein Favorit unter den Rohkostbroten ist das Chia-Sauerkraut Brot von Keimling. Auch bei LifeFood gibt es ein sehr gutes Rohkostbrot mit Sauerkraut. Es ist kein billiges Brot, deshalb probiere ich immer wieder selbst neue Rezepte aus. Meine Brotrezepte sind gut und ich esse meine Brote sehr gern. Allerdings reichten sie bisher noch nicht so ganz an die gekauften RohkostBrote heran. Als Alternative finde ich sie aber ausgezeichnet. Nun ist mir aber endlich ein wirklich grossartiges rohköstliches Sauerkrautbrot gelungen.

Vor ein paar Wochen habe ich reichlich Sauerkraut auf Vorrat hergestellt. Ich bin ich noch nicht dazu gekommen das Rezept zu veröffentlichen. Das werde ich aber demnächst nachholen. Mein Sauerkraut schmeckt ausgezeichnet, es ist mir aber etwas zu grob geraten. Deshalb habe ich einen kleinen Teil fein püriert und ihn als Basis für mein Rohkostbrot verwendet. Ich finde, das ist eine gute Idee und ich werde das jetzt öfter machen. Vielleicht sogar mit meinem selbst hergestellten Kimchi. Dadurch bekomme ich immer noch eine Extraportion dieser guten Bakterien. Ich habe in diesem Rezept versucht, das gekaufte Sauerkrautbrot nachzuahmen. Probiert es selbst aus und Ihr könnt entscheiden, wie gut es mir gelungen ist. Natürlich könnt Ihr statt Sauerkraut auch ein anderes Gemüse verwenden.

ZUTATEN
70 gr Sauerkraut – bitte kein pasteurisiertes, nur frisches aus dem BIO Laden oder selbst gemachtes
70 gr gemahlene goldene Leinsamen
15 gr Chiasamen
40 gr Sonnenblumenkerne – über Nacht eingeweicht
30 gr Buchweizen – über Nacht eingeweicht
40 gr Karotten
20 gr Zwiebel
1 TL Salz
1/2 TL Kümmel
110 gr Wasser

Spüle die Sonnenblumenkerne und den Buchweizen am Morgen gut ab und gib beides zusammen mit allen anderen Zutaten in Deinen Hochleistungsmixer. Püriere alles auf mittlerer Stufe. Das wird etwas schwieriger gehen, da der Teig sehr dick und zäh ist. Verwende Deinen Stössel und schiebe den Teig während des Mixvorganges an den Seiten immer wieder nach unten.

Gibt den Teig auf die Dörrfolien des Dehydrators. Streiche ihn mit einem großen Messer oder einem Spachtel nicht zu dünn aus. Je nach dem, wie lange Du das Brot trocknen lässt, wird es eher weich oder so hart wie Cracker. Du solltest es mindesten 10 Stunden trocknen lassen. Zwischendurch einmal umdrehen. Für Cracker lasse ich es fast 24 Stunden im Dehydrator. Wenn das fertige Brot eher weich ist, lagere es im Kühlschrank. Die Cracker müssen einfach nur trocken und gut verschlossen gelagert werden. So halten sie sehr lange.

Und? Habt Ihr das Rezept ausprobiert? Hattet Ihr alle Zutaten im Haus oder habt Ihr auf Alternativen zurück gegriffen? Gebt mir gern ein Feedback über das Kontaktformular. Über Erfahrungen, Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

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