RoteBeeteBrownies mit Schokomütze

Eine Freundin hat mich vor kurzem von ihrem selbst gebackenen RoteBeeteBrownie kosten lassen. Also eigentlich ja nichts für mich. Ein kleines Stück musste ich aber einfach mal probieren. Und dieser Brownie war  wirklich lecker. Der muss sich doch in Rohkost nachmachen lassen, schoss es mir durch den Kopf. Die Idee liess mich nicht mehr los und ich habe mich heute ans Werk gemacht und experimentiert.

Rote Beete sind im Moment mein liebstes Wintergemüse. Meinen rohköstlichen Rotwein habt Ihr hoffentlich alle schon  probiert. Gestern erst habe ich fermentierte RoteBeeteCreme angesetzt. Ich hoffe sehr, dass mir dieses Rezept gelungen ist. Ich werde darüber berichten, sowie die Creme fertig ist. Als Kind kannte ich Rote Beete nur als die essigsauren und weich gekochten roten Kugeln im Glas. Viel mehr hat man mit diesem roten Früchten kaum gemacht, dabei ist es eine so gesunde Frucht. Man kann sich damit übrigens wunderbar die Lippen rot malen. Und alles ohne Zusatz von Konservierungsstoffen. Ausserdem ist die sogenannte rote Rübe eine der gesündesten Gemüse der Welt. Sie ist robust und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden.

Rote Bete ist reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase kräftigt und dabei hilft, die Gallengänge gesund und frei zu halten. Das wiederum sorgt einerseits für eine reibungslose Verdauung und versetzt andererseits den Körper in die Lage, Stoffwechselendprodukte und Toxine vollständig und zügig auszuscheiden.  Betain besitzt ausserdem die Fähigkeit, den Homocysteinspiegel zu senken und schützt auf diese Weise vor Herz- und Gefässkrankheiten. Homocystein ist eine toxische Aminosäure, die während des Proteinstoffwechsels im Organismus entsteht und normalerweise durch Weiterverarbeitung in die Aminosäure Cystein sofort wieder entschärft wird.
Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/rote-bete.html#ixzz3uJ06gtWb

Was in meiner Rote Beete Rezepte Sammlung noch fehlt ist eine Suppe. Im russischen bekannt als Borschtsch. Heute aber erst einmal meine RoteBeeteBrownies mit Schokohütchen.

ZUTATEN
40 gr rote Beete
40 gr Walnüsse
40 gr Mandeln
80 gr Datteln
3 EL Kakao
3 EL Kokosöl
Prise Salz

Guss
35 gr Kakaobutter
2 TL Carob Pulver oder Kakao
Prise Vanille Pulver
Prise Salz

Die Nüsse, Mandeln und die Datteln sollten über Nacht eingeweicht werden. Giesse am nächsten Tag die Flüssigleit ab und spüle alles nochmals gut mit klarem Wasser ab. Die Dattelflüssigkeit nicht wegschütten. Sie ist zuckersüss und eignet sich gut für Smoothies oder Säfte. Bringe das Kokosöl im Wasserbad zum schmelzen und fülle dann alles zusammen in Deinen Hochleistungsmixer. Püriere alles auf mittlerer Stufe bis ein relativ fester Teig entsteht. Kleide eine kleine Form mit Haushaltsfolie aus und drücke den Teig hinein. Ich habe dafür eine kleine eckige Tupperdose benutzt. Gern kannst Du auch grössere Brownies herstellen und dazu Dessertringe verwenden. Stelle den Teig für ca. zwei Stunden in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit schmelze die Kakaobutter und rühre sie mit dem Carobpulver und der Vanille zu einer Schokoladenglasur. Nachdem mein Teig im Kühlschrank fest geworden ist, habe ich kleinere Quadrate (Grösse wie Dominosteine) geschnitten. Jetzt kannst Du die einzelnen Quadrate kurz in die etwas dickere Schokoglasur drücken und sie vorsichtig wieder raus nehmen. Dadurch das die Glasur sehr dick ist, ergeben sich hier originelle Gebilde, die die Anmutung von Hütchen haben.

Und? Habt Ihr diese besonderen Brownies ausprobiert? Wenn ja, wie haben sie geschmeckt? Gebt mir gern ein Feedback über das Kontaktformular. Über Erfahrungen, Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

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