rohköstliches Chutney

Chutney oder Salsa. Das eine ist indisch. Das andere spanisch. Beide sind eine Art herzhaft scharf-fruchtiger Dip. In Salsa dippt man die Nachos. Und wozu isst man Chutney? Ich glaube es wird zu Fleisch, zu Tacos oder Tortillas gereicht. Aber die wären ja wieder mexikanisch? Und dann gibt es ja noch Relish. Das wiederum kommt aus der englischen Küche. Vielleicht bringe ich auch all diese wunderbaren Dip’s etwas durcheinander. Auf alle Fälle schmecken sie alle drei fantastisch und bringen den Kreislauf durch ihre Schärfe richtig in Schwung.

Ich persönlich bin auch eher jemand, der scharf gewürzte Dips sehr gern mag. Chayennepfeffer ist eines meiner Lieblingsgewürze. Allerdings werden diese Dips normalerweise meist konventionell gekocht, ähnlich wie unser  Tomatenketchup. Dabei kann man alles rohköstlich herstellen. Der einzige Unterschied ist, dass sie nicht so lange haltbar sind. Dafür sind alle Vitamine, Mineralien und Entzyme vollständig enthalten. Ausserdem geht die Zubereitung ohne kochen viel schneller. Diese süß-scharfen Sossen könnt Ihr mit unterschiedlich süssen Obstsorten wie Mango, Nektarinen oder Pflaumen herstellen. Süss und herzhaft. Scharf ist hier die Devise. Ich verwende immer viel Chili für meine Dips. Das Rezept habe ich nicht selbst entwickelt. Es ist von Ulrike von Deine-Ernährung.de  Übrigens auch eine sehr interessante Seite. Es lohnt vorbeizuschauen. Ulrike reicht diesen Dip zu Mais Chips. Ein Klassiker. Das ist aber nicht notwendig, denn nicht jeder besitzt einen Dehydrator. Ihr könnt den Dip auf Brot, zu Reis, Hirse oder auch zu Kartoffeln essen. Alles ist erlaubt. Hauptsache er besitzt Feuer und bringt den Stoffwechsel anständig in Gang.

ZUTATEN
ca 7 süsse reife Cocktailtomaten
1 kleine rote Paprika
ca 4 bis 5 Scheiben getrocknete Mango 
Limettensaft
kleines Stück Limettenschale Bio
Salz
Chayennepfeffer nach Vorliebe
Knoblochpulver nach Vorliebe

Da es selten reife süsse Mangos bei uns gibt, benutze ich die getrockneten Mangos von der Firma Keimling. Die sind wirklich göttlich. Weicht sie mindestens eine halbe Stunde in Wasser ein, bevor Ihr sie verwendet. Danach gebt Ihr sie ohne das Wasser (herrlich zum trinken) zusammen mit den anderen Zutaten und den Gewürzen in Euern Mixer. Pürriert es nicht zu cremig. Es ist angenehmer, wenn es noch leicht stückig ist. Als Dip zu Rohkostbrot und Nachos oder einfach als Aufstrich auf’s Brot ist es einfach unschlagbar. Ich habe es auch schon als Dressing zum Salat verwendet. Auch lecker. Versucht selbst. Viel Spass beim ausprobieren.

Und, ist Euch dieses Rezept gelungen? Gebt mir gern ein Feedback über das Kontaktformular. Ich würde mich sehr freuen.

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