OlivenÖlButter

Als Veganerin esse ich keine normale Butter mehr. Etwas pflanzliche Butter auf meinem Rohkostbrot oder auch auf ganz normal gebackenem Vollkornbrot, wäre trotzdem ab und an wünschenswert. Fett ist und bleibt nunmal ein Geschmacksträger. Trotzdem solltet Ihr mit Fett sparsam umgehen. Es ist auch wichtig, welcher Art von Fett Ihr den Vorzug gebt.  So werden auf gesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich aus tierischen Produkten gewonnen werden, keine großen Lobeshymnen gesungen.

Wohingegen ungesättigten Fettsäuren aus Pflanzen, meist der Vorzug gegeben wird. Aber auch hier gibt es  Aussnahmen. So ist das Kokosöl ein gesättigtes Fett, dass allerdings zu weit über 50 Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren besteht.

Mittelkettige Fettsäuren sind zunächst einmal sehr leicht verdaulich. Ohne die Mitarbeit der Gallensäuren können sie verdaut werden. Sie sind wasserlöslich und gelangen daher ohne Umschweife über die Blutbahn in die Leber. Dort nun – und das ist gleich der nächste Vorteil – werden sie vom Körper sehr gern zur Energiegewinnung genutzt und weniger gern in die Fettdepots eingelagert. Zusätzlich liefern mittelkettige Fettsäuren eine Kalorie weniger pro Gramm als andere Fettsäuren. Diese beiden Eigenschaften der Kokosöl-Fettsäuren führen dazu, dass Kokosöl den Ruf hat, weniger zur Gewichtszunahme beizutragen als andere Fette. Ja im Gegenteil sogar beim Abnehmen zu helfen.
Mehr darüber kannst Du hier nachlesen

Als Kind habe ich es geliebt, frisches Brot oder Brötchen in Lein- oder Olivenöl zu tunken. In das Öl wurde ein wenig Salz gestreut und fertig war das Gericht. Mehr brauchte ich nicht, um glücklich zu sein. Auch heute noch passiert es, dass ich frisches Rohkostbrot oder Kracker einfach mit etwas Lein- oder Olivenöl bestreiche. Damit meine Pflanzenbutter etwas streichfähiger ist, habe ich ein Rezept aus dem Buch „Rohköstlich leben“ von Mimi Kirk ausprobiert. Grundbestandteil für dieses Rezept ist kaltgepresstes frisches Olivenöl. Das Olivenöl wiederum enthält einfach ungesättigte Fettsäuren.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls weisen nur das LDL-Cholesterin in seine Schranken, also jenes Cholesterin, das für die Ablagerungen in den Blutgefässen verantwortlich ist. Das gute HDL-Cholesterin, das zum Abtransport der schädlichen Gefässablagerungen führt, bleibt hingegen unangetastet. Mehr könnt Ihr darüber hier lesen

ZUTATEN
5 EL Olivenöl – kaltgepresst und Bio
1 Knoblauchzehe – zerdrückt
etwas Schwarzes Hawai Salz oder Salz Deiner Wahl
Brennnesselsamen – optional

Alle Zutaten werden zusammengerührt und in ein kleines flaches Glasgefäss gegeben. Das Gefäss in das Tiefkühlfach stellen, bis die Butter fest ist. Circa eine halbe Stunde bevor Ihr die Olivenbutter benutzen wollt, nehmt sie aus dem Tiefkühlfach und stellt sie in den Kühlschrank. Dort wird sie streichfähig und ihr könnt sie benutzen. Lasst sie nicht zu lange draussen auf dem Tisch stehen, da sie relativ schnell wieder flüssig wird. Etwas Brennnesselsamen oder auch klein gehackte Kräuter in die Butter, ergibt eine herrlich frische Kräuterbutter.

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