Mädesüß

Mädesüß, was für ein Name. Allein wegen des Namens, des Aussehens oder Duftes dieser wunderschönen Pflanze sollte man Interesse aufbringen, sie kennenzulernen. Mädesüß wächst bevorzugt auf feuchten Böden. Es hat ein herb-süßliches Aroma und erinnert an Mandeln und Honig. Wie Holunderblüten in Flüssigkeit eingelegt, übertragen die Blüten ihr Aroma an diese.  Deshalb werden sie auch zum Aromatisieren von Wasser, Wein und Süßspeisen genutzt.

Mädesüß wird durch den hohen Gehalt an Acetylsalicylsäure oft als natürliches Aspirin bezeichnet. Es wirkt fiebersenkend, schmerzstillend, entgiftend, harn- und schweißtreibend und blutreinigend. Es wird zur Behandlung von Erkältungen, Fieber, Gicht, Magenproblemen, Nierenproblemen, Rheuma, Kopfschmerzen, Migräne sowie bei Wassereinlagerungen und Ödemen verwendet. Du kannst es als Tee oder frisch gepflückt im Smoothie verwenden. Es eignet sich auch hervorragend bei der Herstellung grüner Säfte oder Du legst die Blüten einfach nur in Flüssigkeit und geniesst ihre Süsse und den Duft. Ihre Blütezeit ist in Deutschland von Juni bis August.

Laut Wikipedia war Mädesüss eine der wichtigsten Pflanzenarten der keltischen Druiden. Die Kelten nutzten sie u. a. als Färbemittel für Stoffe. Aber auch später wurde sie vor allem wegen ihres Duftes geschätzt. Imker rieben ihre neuen Bienenstöcke mit dem nach Honig duftenden Kraut aus, damit die Bienen sie annahmen. Mädesüß wird heute noch oft dem Met zugesetzt, um einen angenehmeren Geschmack zu bekommen. Im frühneuzeitlichen England kochte man die Blüten in Wein, um ihn als Stimmungsaufheller zu trinken, und Mädesüß kam neben anderen Kräutern wie Dost oder Gundermann auch ins elisabethanische Bier, während Hopfen als Bierzutat dort zu der Zeit noch verpönt war.[13]

Mädesüß Smoothie
1 Handvoll Mädesüß
etwas Minze
1 Banane
1 kleiner Apfel
Wasser

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.