Kürbiswraps

Wraps sind eine herrliche Erfindung. Du kannst sie ganz nach Lust und Laune füllen und ihnen, ähnlich wie bei einem normalen Sandwich, eine herbe oder süsse Note geben. Das letzte Mal habe ich Euch meine ApfelTaschenRolle vorgestellt. Sie war eigentlich nichts anderes als ein süss gefüllter Wrap. Heute stelle ich Euch meine Kürbiswraps vor.

Es ist natürlich möglich, auch hier die Zutaten zu variieren. Je nach dem was Du an Gemüse zu Hause hast, kannst Du Wraps aus Kürbis, Paprika oder Zucchini bereiten. Was Du allerdings zur Wrapherstellung benötigst, ist ein Dehydrator. Damit sind Wraps wirklich einfach und schnell hergestellt. Du kannst Wraps auch auf Vorrat herstellen. Ich wickle sie dann in Folie und lagere sie im Kühlschrank. So habe ich immer welche vorrätig, wenn überraschend Besuch kommt. Übrigens, dieses wunderbare Wrap Rezept ist aus dem neuen Buch von Boris Lauser Go Raw Be Alive!

ZUTATEN
330 gr. Hokkaido Kürbis oder Möhren
70 gr. gemahlene goldene Leinsamen
1 TL Salz
1/2 TL Zitronensaft
1 TL Kokosblütenzucker
1 Prise Muskat (optional)
500 ml Wasser
1 EL  ca 4 gr. Flohsamenschalen fein gemahlen

Füllung
Mandelbutter
Stifte von grüner Gurke
Avocado
Kimchi
Stifte von Paprika

Schneide den Hokkaido in kleine Stücke (mit Schale und ohne Kerne) und füge ihn zusammen mit allen anderen Zutaten, bis auf die Leinsamen, in Deinen Hochleistungsmixer. Püriere alles gründlich und gib als letztes die gemahlenen Leinsamen dazu. Nochmals gut pürieren und für ca. zehn Minuten zur Seite stellen und ruhen lassen. Verteile die Masse mit einem Spachtel oder einem breiten Messer auf den Folien Deiner Dörrgitter und lasse sie bei 42 Grad mindestens 10 Stunden trocknen. Zwischendurch solltest Du sie einmal umdrehen und von der Folie nehmen. Lasse die Wraps trocknen, bis keine feuchten Stellen mehr fühlbar sind und sie gleichzeitig noch biegsam sind. Sind sie aber doch zu fest und unbiegsam geworden, kannst Du sie vor dem Befüllen und Rollen nochmals mit etwas Wasser bestreichen, damit sie wieder flexibel werden. Jetzt kannst Du sie befüllen mit dem was Du im Haus hast oder aber genau mit oben aufgeführter Füllung. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt verschiedene Formen und Falttechniken für Wraps. Meine Wraps sind eigentlich immer viereckig. So kann ich sie wunderbar einrollen und in der Mitte durchschneiden. Guten Appetit.

Und? Habt Ihr Euch an die Wraps heran getraut? Wenn ja, wie sind sie Euch gelungen? Gebt mir gern ein Feedback über das Kontaktformular. Über Erfahrungen, Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

2 comments

  1. Du Kerstin funktioniert Rezept auch mit braunen Leinen o der warum nimmst du goldene?

    1. Hallo Andrea,
      braune Leinsamen sind sehr kräftig im Geschmack. Geht natürlich auch. Angenehmer sind aber immer die goldenen Leinsamen.
      LG
      Kerstin

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