KokosKugeln

Eigentlich bin ich nicht so ein grosser Kokosfan. Nur frische junge Kokosnüsse liebe ich über alles. Da kann ich nicht nein sagen. Ansonsten wird gerade in der Gourmetrohkost viel mit Kokosöl gearbeitet. Bei vielen Gerichten schmeckt man oft das Kokosöl zu sehr. Das ist nicht mein Fall. Aber mit meinen selbst gemachten Kokoskugeln verhält es sich anders. Hier täusche ich kein anderes Gericht vor, dass dann doch wieder sehr nach Kokos schmeckt.

Meine Kokoskugel sehen aus wie Kokos und schmecken auch nach Kokos. Sie sind auch nicht so extrem süss. Ich finde, sie sind einfach unschlagbar. Vor allem wenn sie eisgekühlt sind. Das ist wichtig. Und ganz nebenbei nimmt man bei dieser herrlichen Süssigkeit ganz viel GUTES zu sich. Kokosöl und Kokosmus sind reich an Aromen, Antioxidantien und Vitamine.

Trotz allem ist es ein Fett und deshalb solltet Ihr hier den Genuss in den Vordergrund stellen. Aber als Süssigkeit, die eher genascht wird als gegessen, ist nichts einzuwenden. Ganz ehrlich, im Moment ist das meine allerliebste Süssigkeit. Auch die Herstellung ist sehr simpel und schnell gemacht. Ich bin gespannt wie Ihr diese weissen Kugeln findet. Natürlich könnt Ihr auch hier wieder ein bisschen experimentieren. Ihr könnt Kakao, Macapulver, Carob, Algenpulver, Brennnesselsamen, Lucumapilver u.v.m. in den Teig mit einstreuen. Sehr lecker ist es auch, wenn Ihr  weisse Mandeln in die Mitte der Kugel mit einknetet. Ich selbst mag es eher einfach und klar.

 ZUTATEN  – für ca 15 Stück
40 gr Kokosmus
30 gr Kokosöl
25 gr Xylit – fein gemahlen
80 gr Kokosraspeln
1/2 TL Vanillepulver

Schmelze das Kokosöl und Kokosmus im warmen Wasserbad und mahle das Xylit in Deinem Mixer zu feinem Pulver. Füge alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und vermenge sie gut mit Deinen Händen. Die Masse ist jetzt noch schwer formbar. Stelle die Schüssel für ca 1/4 Stunde in den Kühlschrank. Danach ist sie besser formbar und Du kannst walnussgroße Kugeln daraus formen. Wenn Du Deine Hände etwas anfeuchtest, lassen sich die Kugeln besser formen. Zum Schluss nochmals für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Und? Hast Du dieses Rezept ausprobiert? Wie ist es Dir gelungen? Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. Gern auch über das Kontaktformular.

 

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