Intermittierendes Fasten mit grünen Säften

Ich bin kein Mensch der gern wochenlang fastet. Es gibt zu viele Situationen in meinem Leben, in denen ich mich dadurch zum Aussenseiter machen würde. Was aber für mich sehr gut möglich ist, ist das Fasten mit grünen Säften einen ganzen Tag lang. Auch ein kürzerer Verzicht auf feste Nahrung am Morgen oder am Abend ist für jeden möglich. Den Körper einfach mal 16 bis 30 Stunden in Ruhe lassen und ihn nicht ständig zwingen etwas zu verdauen. Diese Form der Ernährung nennt man intermittierendes Fasten.

grünes Saftfasten

Es entlastet die Organe in dieser Phase der Ruhe ungemein. Der Körper ist in der Lage übervolle Depots (mit Fett- oder Kalkeinlagerungen) zu säubern, wofür er sonst, da er ständig mit der Verdauung zu tun hat, keine Zeit hat.

In der heutigen Zeit sind wir permanent den Verführungen von Nahrungsmitteln ausgesetzt. Überall sind diese leicht zu bekommen. Nicht nur im Supermarkt. Auch in Restaurants, Cafes oder einfach nur am Stand. Man sieht ständig Menschen in der Stadt, die etwas Ess- oder Trinkbares in den Händen halten. Meist werden diese Speisen und Getränke so nebenbei beim Laufen oder Telefonieren verschlungen. Das ständig und ohne Probleme immer und überall Nahrung zur Verfügung steht, war nicht immer so. Unsere Vorfahren mussten noch um ihre Nahrung kämpfen. Da wurde gejagt und gesammelt, gerannt und geschleppt und nicht immer war es von Erfolg gekrönt. Es gab Perioden, in denen der Bauch einfach  leer blieb.

Das man mindestens einmal am Tag etwas Warmes im Bauch haben muss, erscheint mir unlogisch. Ich bin zwar groß geworden mit regelmässigen Mahlzeiten, ob ich wollte oder nicht. Die Sprüche „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ oder“ Es wird aufgegessen“, haben mich als Kind so manches Mal zur Verzweiflung gebracht. Aber zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Versucht es einfach mal und Ihr werdet sehen, wie schnell Euer Körper reagiert. Wenn Du diese Ruhephasen regelmässig in Deine Ernährung einbaust, wirst Du schneller abnehmen und Dich fitter und leistungsstärker fühlen. Es ist egal welchen Rhytmus Du wählst. Vielleicht hörst Du nach dem Mittag auf zu essen und wartest bis zum nächsten Mittag oder aber Du lässt einfach nur das Abendbrot weg. Es reicht auch schon, wenn Du mindestens 16 Stunden nach dem Abendbrot den Körper ruhen lässt. Manche Menschen schaffen zwei Tage in der Woche zu fasten.

Um es Dir zu erleichtern und Deinen Körper trotzdem noch mit Mineralien und Vitaminen zu versorgen, ist ein Grünes Saftfasten von Vorteil. Natürlich kein Saft aus dem Supermarkt, der mit Zucker und Zusatzstoffen angereichert ist. Ich meine eigene selbst hergestellte grüne Gemüsesäfte. Auch ohne Entsafter ist das möglich und die einfachste Sache der Welt. Du brauchst lediglich einen Nussmilchbeutel und Gemüse Deiner Wahl mit etwas Obst. Wie man mit dem Nussmilchbeutel frische Säfte machst, zeige ich Dir hier in meinem kleinen Film.

Nimm regionales Gemüse wie Gurken, rote Beete, Möhren, Staudensellerie, Salate und Wildkräuter. Dazu gibst Du ein bis zwei Äpfel und viel Zitrone. Was Zitronen alles können, kannst Du hier nachlesen. Wenn die Zitrone aus dem Bioanbau ist, dann auch gern mit Schale wegen der vielen ätherischen Öle. Gib alles zusammen in Deinen Hochleistungsmixer und drücke es dann durch Deinen Nussmilchbeutel. Denke Dir selbst Rezepte aus. Du kannst hier nicht viel falsch machen. Verdünne die Säfte mit Wasser und wenn Du sie etwas süsser brauchst, dann süsse nur mit dem getrockneten Steviakraut.

Und? Hast Du es versucht mal eine Mahlzeit auszulassen? Vielleicht hast Du auch schon längere Zeit gefastet. Über Deine Erfahrungen, Anregungen und Fragen zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen. Gern über das Kommentarfeld.

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