Giersch

Der Giersch, ein „Unkraut“ wie aus dem Bilderbuch und eines meiner liebsten Wildkräuter. Auch wenn es schon langsam dem Jahresende entgegen geht und frische Wildkräuter kaum noch zu finden sind, möchte ich Euch hier immer wieder mal eine dieser kraftvollen Pflanzen vorstellen. So seit Ihr im nächsten Frühjahr fit und könnt viel Geld sparen, indem Ihr Euer Grün selbst in freier Natur sammelt.

Giersch2Der Giersch ist leicht zu erkennen und wächst im Prinzip fast überall. Zum Ärger manch eines Gartenbesitzers. Sind doch „Unkräuter“ sehr beständig und dauerhaft. Hildegard von Bingen: „……um den hartnäckigen Gesellen los zu werden hilft nur, Essen“ Da die Blätter des Giersch, an einen Ziegenfuß erinnern, wird er auch Geißfuß genannt. Sein Stiel ist dreieckig. Daran kannst Du ihn am besten erkennen und erfühlen. Giersch stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und steht uns viele Monate im Jahr zur Verfügung. Selbst jetzt im Oktober kann man noch junge Triebe finden. Dieses wundervolle Kraut erinnert in Geruch und Geschmack etwas an Petersilie. Ältere Blätter eignen sich auch hervorragend als Tee. Laut Wikipedia wurde Giersch seit vielen Jahrhunderten zur Linderung von Schmerz bei Gicht und Rheuma eingesetzt. Einen täglichen Smoothie aus Giersch zusammen mit etwas Obst könnte die heilenden Kräfte entfalten.

Laut Wikipedia
Da Giersch im Gegensatz zu den meisten Gemüsesorten über viele Monate zur Verfügung steht und nur geringe Ansprüche an Boden, Wasser und Lichtversorgung stellt, sicherte er beispielsweise während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr

Giersch enthält doppelt soviel Vitamin C wie Grünkohl. Er ist ausserdem reich an Mineralstoffen und  Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Kupfer, Titan und Bor. Die Heilwirkungen werden wie folgt beschrieben: Anregung für die Verdauung, Harnsäure lösend und Harn treibend, abführend, antirheumatisch, entwässernd und entzündungshemmend.

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