BrennnesselSamen sammeln

Es ist endlich soweit! Überall in Wald und Flur findet man jetzt Brennnesseln mit ihren reifen Samentrauben. Die Nesseln selbst sind jetzt relativ alt. Diese älteren reifen Nesseln könnt Ihr aber noch sehr gut zum aufbrühen von Tee verwenden. Wenn Ihr Brennnesseln im eigenen Garten habt, schneidet sie nochmals runter, so dass sie neu austreiben und Ihr in der Lage seid, frische grüne Nesseln zu ernten.

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LöwenzahnSaft selbst herstellen

Schon immer wollte ich meinen eigenen Grassaft herstellen. Um Gras entsaften zu können, bedarf es allerdings einer guten Presse. Mir sind aber alle diese Saftpressen viel zu teuer. Früher hatten die Menschen auch keine teuren Maschinen und waren trotzdem in der Lage einen Heiltrank herzustellen. Damals hat man gehackt und geschnitten, mit Mörsern gemahlen und mit eigener Muskelkraft gepresst. Vielleicht mit einer Art Fleischwolf zum selber drehen. Und so eine Art Fleischwolf habe ich mir jetzt angeschafft. Eine Graspresse mit der ich mir, mit Hilfe der eigenen Muskelkraft, grünen Gras- bzw Gemüsesaft herstellen kann.

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Kleiner SchokoladenKräuterSpass

Endlich wieder zu Hause. Ich bin so happy wieder in meiner Küche zu stehen und experimentieren zu können. Auch das Internet gibt wieder alles. Langsame Internetverbindungen oder, ganz schlimm, gar keine 😉 sind für mich nervenaufreibend. Wie habe ich das nur früher gemacht. Ohne Telefon, ohne Internet, ohne Auto, ohne Kräuterwissen UND ohne Rohkostwissen. Die Zeiten ändern sich und man wächst da so hinein und auf einmal kommt man ohne all den Kram nicht mehr aus.

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KräuterKundigenAusbildung

Ich finde, was uns die Natur wild anbietet ist die natürlichste und gesündeste Form der Ernährung. Es gibt nichts besseres für uns als die Bitterstoffe in wilden Gräsern, Kräutern und in den Blättern von Bäumen. Meist sind das die Urformen unserer heutigen Salate, Kräuter, Obstsorten und Wurzelgemüse.

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Wachholder

Vom Wacholder kannte ich bisher nur diese kleinen schwarzen harten Perlen, ähnlich im Aussehen wie Pfefferkörner. Früher würzte man oft Wildgerichte oder Sauerkraut damit. Auch Wacholderschnaps ist mir in Erinnerung. Ich selbst habe dieses Gewürz nie benutzt. Geschweige denn, dass ich wusste wie und wo es wächst und dass diese Pflanze mit den dunklen Beeren gar zu den Zypressengewächsen gehört. Das der Wacholderbaum direkt vor meiner Haustür wächst, war mir nicht bewusst. Naja, so einfach ist es nun auch wieder nicht mit dem „vor der Haustür wachsen“. Es gibt nur noch sehr wenig Wachholderbäume und diese wachsen hauptsächlich in Heidelandschaften.

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Löwenzahn

Wer kennt ihn nicht, den Löwenzahn. Als Kinder liebten wir diese wunderschönen gelben Blüten. Und was haben wir uns nicht alles gewünscht, wenn die Blüte zur Pusteblume wurde und die weißen Samen mit ihren Schirmchen wie Watte durch die Luft schwebten. Dazu mussten wir nur mit unseren kleinen Lungen einen Pustewind erzeugen und schon schwebten die Samen durch die Luft. Oma hat mir erzählt, ich hätte dann angeblich immer drei Wünsche frei. Das mit den drei Wünschen fand ich besonders schwer.

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Taubnessel

Wildkräuter sind essentiell in der Rohkosternährung. Aber auch ohne Rohkostinteresse sind Wildkräuter eine große Bereicherung unseres Speiseplans. Leider sind viele Kräuter in Vergessenheit geraten und die Angst vor diesen fremden Naturprodukten ist bei vielen Menschen groß. Die Taubnessel war schon in der Antike eine sehr geschätzte Pflanze. Danach ist sie lange in Vergessenheit geraten. Dieses schöne Kraut gibt es mit rosefarbenen, weissen oder gelben Blüten.

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Mädesüß

Mädesüß, was für ein Name. Allein wegen des Namens, des Aussehens oder Duftes dieser wunderschönen Pflanze sollte man Interesse aufbringen, sie kennenzulernen. Mädesüß wächst bevorzugt auf feuchten Böden. Es hat ein herb-süßliches Aroma und erinnert an Mandeln und Honig. Wie Holunderblüten in Flüssigkeit eingelegt, übertragen die Blüten ihr Aroma an diese.  Deshalb werden sie auch zum Aromatisieren von Wasser, Wein und Süßspeisen genutzt.

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Vogelmiere

Die Vogelmiere ist nicht nur ein Frischfutterzusatz für Vögel. Ihr wird schon immer ein hoher Wert als Heilpflanze zugeschrieben. Ihr Geschmack erinnert an frischen rohen Mais. Ihr Vitamin C Gehalt ist hoch und sie ist nicht so bitter wie zum Beispiel der Löwenzahn. Dafür breitet sie sich rasant schnell in Gärten aus. Wenn jemand die Heilwirkung dieser Pflanze nicht zu schätzen weiß, ist es für ihn nur lästiges Unkraut. Gesammelt und genutzt wird das ganze Heilkraut. Also die Blätter und Blüten.

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