Buchweizenbrot

Ich liebe Brot. Allerdings ist es damit in der Rohkosternährung vorbei. Das war auch das Schwierigste für mich in der Umstellung auf Rohkost. Brot und Kartoffeln, Lebensmittel auf die ich schwer verzichten konnte. Also musste ich mir etwas einfallen lassen und nach Alternativen suchen.

Viele Rohköstler schwören auf Kräcker als Ersatz. Diese bestehen hauptsächlich aus Leinsamen und werden oft mit Zutaten wie getrocknete Tomaten, Trester (Pressgut, das bei der Herstellung von Säften und Mandelmilch übrig bleibt) oder geriebenem Gemüse (je nach Vorlieben) angereichert. Leider bin ich nicht so großer Fan von Leinsamenkracker. Ich habe lange experimentiert bis ich endlich einen Brotersatz für mich gefunden hatte. Ausserdem mag ich es persönlich so einfach wie möglich, ohne viel Zutaten.
Hier also mein BuchweizenKnäckeBrot.

ZUTATEN
150 gr Buchweizen – über Nacht in Wasser einweichen
50 gr Gold Leinsamen
Tamari Soya Sauce nach Vorliebe
Süsse Deiner Wahl
Flohsamenschalen (optional)
Keimlinge (optional)

Male den Leinsamen zu feinem Mehl und weiche es in ca 60 ml Wasser für ca 20 Minuten ein. In der Zwischenzeit bitte den Buchweizen nach dem Weichen gründlich mit kaltem Wasser spülen. Stell einen kleinen Teil des Buchweizens beiseite und den anderen Teil ab in Deinen Hochleistungsmixer.  Mixe den Buchweizen bis er nicht mehr ganz so grobkörnig ist. Es ist Dir überlassen, wie fein Du den Teig haben willst. Falls er sehr schwer zu mixen ist, gib noch etwas Wasser hinzu. Aber VORSICHT! Nicht zuviel, sonst wird der Teig zu flüssig. Gib beide Sorten Buchweizen und den gequellten Leinsamen zusammen in eine Schüssel. Dazu kommt etwas Sojasauce, Süsse nach Geschmack und eventuell ein paar frische Keimlinge. Als Süsse kannst Du Stevia oder Agaven Dicksaft verwenden. Sollte Dir der Teig zu klebrig oder zu flüssig sein streue 1 bis 2 Eßl. Flohsamenschalen hinein. Alles gut verrühren. Wenn möglich lass den Teig noch eine halbe Stunde ruhen.

Wenn Du einen Dehydrator hast, streichst Du den Teig nicht allzu dünn auf das Backpapier bzw Deine Dörrfolie. Die oben angegebene Menge reicht genau für 2 Bleche vom Dehydrator Excalibur. Ich trockne den Teig immer über Nacht bei 42 Grad. Am Morgen nach 6 bis 8h drehe ich den Teig einmal um und lass ihn nochmals so ca 4h trocknen. Wenn Du ihn nicht allzu lange trocknen lässt ist er flexibler und Du kannst ihn eventuell sogar rollen.

Wenn Du keinen Dehydrator hast, trockne den Teig im Ofen und lass ihn dort bei ca 45 Grad mind. 10h trocknen. Ich habe leider keine Erfahrungen mit dem Trocknen im Ofen. Du musst es selbst ausprobieren.
Du kannst den Teig natürlich auch ganz normal backen. Sicher auch lecker und auch immer noch vegan. Nur eben keine Rohkost mehr.

Und? Hast Du einen Dehydrator? Wenn ja, hast Du das Brot ausprobiert? Über Erfahrungen, Fragen und Anregungen würde ich mich sehr freuen. Gebt mir gern ein Feedback über das Kontaktformular.

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