Amaranth mit Müsli und Kurkuma

Sicher kennen viele von Euch Amaranth. Gerade habe ich es für mich entdeckt. Das heisst, ich kenne Amaranth natürlich schon länger. Ich war aber bis heute kein Freund davon, da er etwas aufwendiger in der Zubereitung ist. Dabei lohnt es sich wirklich sehr, sich mit diesem sehr besonderen Getreide vertraut zu machen. Es hat Ähnlichkeit mit Quinoa und Hirse.

Die einzigen Unterschiede bestehen in der Größe der Körner und in seinem sehr besonderem Geschmack. Die Körner des Amaranth sind winzig klein und  rutschen so durch jedes Sieb. Das macht das ganze etwas unbequem. Wenn ich Amaranth koche, dann stets etwas mehr. Gut verschlossen in einer Box hält es sich einige Zeit im Kühlschrank. So habe ich immer einen kleinen Vorrat und kann nach Lust und Laune darauf zurück greifen. Und das passiert relativ häufig.

Gewaschen werden muss der Amaranth. Kauft Euch ein sehr feines Haarsieb und das Waschen von Amaranth ist kein Problem mehr.  Ich wasche die Körnchen in einem Nussmilchbeutel. Um immer etwas auf Vorrat zu haben, koche ich immer reichlich vor. In einer kleinen verschliessbaren Box hält sich der gekochte Amaranth für einige Zeit im Kühlschrank.

Aber was macht den Amaranth eigentlich so besonders?

Auf alle Fälle erst einmal der Geschmack und die Konsistenz. Diese ist nämlich dem Griessbrei sehr ähnlich und der Geschmack ist wunderbar nussig. Amaranth  ist ein Pseudogetreide. Es kann aber ähnlich wie Getreide verwendet werden. Da es Glutenfrei ist, ist es eine gute Alternative  für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Schon vor 3.000 Jahren zählten die Samen und Blätter der Pflanze zu den Grundnahrungsmitteln der Inkas und Azteken (Zentrum der Gesundheit). Durch seinen hohen Ballaststoffgehalt ist es ideal geeignet für eine gute Verdauung.

Laut Wikipedia hat Amaranth einen höheren Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen als die meisten weltweit traditionell angebauten Getreidesorten. Die Proteine bestehen zu einem hohen Anteil aus essentiellen Aminosäuren, der Gehalt an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink ist sehr hoch, vor allem wegen des hohen Eisenanteils wird Amarant besonders für Schwangere empfohlen. Ein relativ hoher Anteil der Kohlenhydrate sind Ballaststoffe. Amarant enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Als pflanzliches Produkt ist Amaranth cholesterinfrei. Die Inhaltsstoffe sind in einem für die menschliche Ernährung günstigen Verhältnis kombiniert.

Wie und wofür verwendet man Amaranth?

Amaranth ist absolut vielseitig. Es ist ideal geeignet für Salat, vegane Bratlinge, als Beilage wie Reis oder Hirse, als Einlage für Suppen, als Dessert, als Pfannkuchen und als Mehl vermahlen (als Zugabe zum selbstgebackenen Brot). Es gibt unzählige Möglichkeiten, Amaranth in Deiner Küche einzusetzen.

ZUTATEN
Amaranthbrei
2 Tassen Amaranth
2 Tassen Wasser
Salz

Müsli
Haferflocken
Braunhirse
Samen und Nüsse Deiner Wahl
Zimt
Süsse Deiner Wahl bei Bedarf

Kurkumamus
2 kleine Äpfel
1 Banane
1/2 Zitrone ohne Schale
ca 3 cm frische Kurkumawurzel

Das Amaranth in einem Sieb gründlich mit heissem Wasser waschen. Nutze dazu ein sehr feines Sieb, da die kleinen Körnchen sonst durchfallen. Ein Teil Amaranth wird mit zwei Teilen Wasser kurz aufgekocht und dann bei kleiner Flamme für ca 30 Minuten geköchelt. Danach sollte der Brei nochmals für 5 bis 10 Minuten im Topf ausquellen. Für den Kurkumamus alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer füllen und fein pürieren. Gib den 2 bis 3 EL Amaranthbrei in eine Schüssel und füge die Müslizutaten dazu. Streue etwas Zimt und eventuell etwas Süsse Deiner Wahl darüber und menge es mit dem Kurkumamus gut durch. Gern kannst Du auch noch etwas Erdmandelpulver darüber streuen. Guten Appetit.

Und? hast Du dieses Frühstücksrezept ausprobiert? Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

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