Brennessel – Königin der Heilkräuter

Als Königin der Heilkräuter wird sie bezeichnet. Ungefähr 5o Schmetterlingsarten benötigen die Brennessel als Futterpflanze. Früher bin ich achtlos an ihr vorbei gegangen und bin ich aus Versehen zu nah an sie heran gekommen, habe ich das schnell zu spüren bekommen. Heute sieht das bei mir ganz anderes aus. Ich bin immer auf der Suche nach frischen, zarten Brennesseln und nutze sie für meinen morgendlichen frisch gepressten Saft oder meinen Green Smoothie. Damit ich nicht den Tag mit schmerzvollen und roten Händen beginnen muss, ziehe ich mir natürlich Gummihandschuhe beim Pflücken über.

Wissenswertes
Die Brennessel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze und kann bis zu 2 m Wuchshöhe erreichen. Die Blätter und Stängel sind mit Nesselhaaren besetzt. Diese geben bei Kontakt ein Sekret auf die Haut ab, das heftige Rötungen und Brennen auslösen kann. Als Gegenmittel gegen das Brennen hilft der Saft des Spitzwegerich. Brennnesseln lassen sich relativ gefahrlos anfassen, wenn man sie von unten nach oben überstreicht, da fast alle Stacheln nach oben gerichtet sind.

Wenn man anfängt sich im Internet über die Heilwirkung der Brennessel zu informieren, findet man enorm viel. Sie ist entschlackend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, fördert den Stoffwechsel und den Haarwuchs. Sie hilft bei Harnwegserkrankungen, Verstopfung (das kann ich nur bestätigen ;), Durchfall, schwache Nierenfunktion, Rheumatismus, Gicht, Schuppen, Frühjahrsmüdigkeit – deshalb auch ideal als Teekur im Frühjahr – und Menstruationsbeschwerden. Sehr gut und ausführlich wird sie auf der Seite Zentrum der Gesundheit beschrieben.

Ein Achtung an alle Gartenfreunde! Lasst ein Teil im Garten mit „Unkraut“ stehen. Es ist nicht schlimm wenn nicht alles so geschniegelt ist. Erfreut Euch an den Schmetterlingen und seid stolz auf Euch, wenn Ihr Euren Perfektionismus ein wenig überwindet.

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